Hier unser Gildenforum! Die Schattenjäger stehen für spaß am Spiel und eine freundliche community!
 
StartseiteStartseite  KalenderKalender  GalerieGalerie  FAQFAQ  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  NutzergruppenNutzergruppen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  

Teilen | 
 

 Schattenjäger - Kapitel 3

Nach unten 
AutorNachricht
Hamrock
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 66
Anmeldedatum : 29.03.10

BeitragThema: Schattenjäger - Kapitel 3   Mi Apr 07, 2010 8:17 pm

So hier der erste Teil von Kapitel 3

Kapitel 3

Die Gefahr war gebannt. Nordhain war wieder sicher. Dank Hamrocks persönlichen ruf nach Verstärkung wurden 50 Soldaten dorthin gesandt wodurch es ein leichtes war die Defias endgültig aus Nordhain zu vertreiben. Hamrock wurde nicht mehr gebraucht, bis er sich wieder für eine Aufgabe melden würde. Doch er hatte im Moment seine eigenen Interessen. Die Frau in schwarz schwirrte ihm immer noch im Kopf herum. Irgendwas war ihm bei ihr nicht geheuer. Was wollte eine derart vermummte Person in der Hauptstadt der Allianz, wer war sie und vor allem: was hat sie dort getan?
Er hatte in den letzten Tagen einige Nachforschungen angestellt. Einige der Stadtwachen hatten ihm verraten, dass eine in schwarz vermummte Person auf dem Weg zum Schloss gewesen sei, also hatte er seine Beziehungen ein wenig spielen lassen und fand heraus, dass die Frau dem König gegenüber eine Warnung aussprach. Angeblich gab es eine neue Gefahr die im Anmarsch sei. Was diese Gefahr genau darstellte fand Hamrock nicht heraus, nur, dass der König der Warnung keinen Glauben schenkte, die Horde würde schon genug Probleme machen.
Hamrock erinnerte diese ganze Geschichte sehr an die Zeit als die Geißel anfing sich auszubreiten. Damals hatte Medivh jeden großen Führer der Königreiche gewarnt. Und auch damals schenkte man den Warnungen keinen glauben. Als hätte man daraus nichts gelernt, dachte Hamrock während er auf dem Weg zu einem alten Freund war.
Es regnete, als er in komplett angelegter Rüstung durch die Altstadt schritt, zu fuß. Der Regen störte ihn nicht, schließlich hatte er schon in einem Blizzard gekämpft als die Orcs über Dun Morogh herfielen.
An einem ziemlich heruntergekommenen Haus blieb er stehen. Die Fensterscheiben waren fast alle zertrümmert, die Wände fingen an zu bröckeln. Vorsichtig klopfte er an die alte Holztür, in der Angst sie könnte zusammenfallen. Hinter der Tür vernahm er ein rumpeln und das klappern von Metall. Zur Sicherheit nahm er seinen Hammer in die Hand. Knirschend öffnete sich die Tür einen spalt. Hamrock erkannte ein Auge das durch den schlitz lugte. „Man Ham, hast du mich erschreckt.“ Janxo öffnete die Tür ganz und Hamrock trat ein. Vor ihm stand ein in einer hektisch angelegten, halben Rüstung steckender Janxo, mit einem Schwert in der Hand.
„Entschuldige diesen Aufzug. Die haben vor kurzem angefangen Häuser auszurauben und die Stadtwache kriegt’s nicht in den Griff.“, sagte Janxo und warf sein Schwert auf den Boden.
„Du hast das alte Klappergestell also immer noch.“, Hamrock meinte Janxos Rüstung.
„Klar hab ich das gute Stück noch. Hat mir im Kampf gegen die Brennende Legion gut gedient.“
Hamrock seufzte. „Das waren noch Zeiten.“, warf er ein. „Hat echt spaß gemacht sich in der Schlacht gemeinsam mit dir durch hunderte von Dämonen zu Prügeln.“, sagte er und musste lachen.
„Oh ja, das hat es.“, stimmte Janxo ihm zu.
In Erinnerungen versunken sah sich Hamrock in Janxos Wohnung um. Der Raum war so gut wie leer. Ein zusammengekrachter Tisch stand in seiner Mitte, zwei klapprige Stühle daneben. An der hinteren Seite befand sich ein alter Kamin der so aussah, als wäre er lange nicht mehr benutzt worden. In einer Ecke des Raumes lagen die restlichen Teile von Janxos alter Rüstung zu denen Janxos gerade jene warf die er trug.
Dann fiel Hamrock ein weswegen er eigentlich gekommen war. „Weswegen ich eigentlich hier bin“, begann Hamrock, „Ich bin da so ’ner Sache auf der Spur und werd’ wohl einige Zeit unterwegs sein.“
„Du willst doch wohl nich’ der Frau hinterher von der du mir erzählt hast?“, warf Janxo ein.
„Genau das hab ich vor. Hab’ einiges über die ’rausgefunden, verbreitet Gerüchte über irgendeine angebliche neue Gefahr. Dem will ich auf den Grund gehen. Aber alleine kann ich das nicht machen und deswegen will ich, dass du mitkommst. Na wie wär’s Kumpel? Leg dir das verstaubte Klappergestell wieder an und komm mit mir.“
Janxo sah Hamrock überrascht an. Dann fing er an zu Lachen. „Liebend gern mein Freund! Endlich komm’ ich mal raus aus diesem Drecksloch! Und wer weiß… vielleicht is’ ja auch ein bisschen Action für mich drin.“
„So kenn ich dich!
Nur wenige Minuten später waren sie bereits auf dem Weg und verließen die Altstadt. Sie gingen in Richtung der Ställe im Zwergendistrikt, wo Hamrock Lichtschein gelassen hatte. Immer noch prasselte der Regen auf ihre Rüstungen.
„Hast du eigentlich noch ‘n Pferd?“, fragte er Janxo.
„Schon lang nicht mehr. Hab’s verkauft um über die Runden zu kommen.“
„Und um dich mit Alk einzudecken schätze ich.“
„Jep. Aber die Zeiten sind jetzt endgültig vorbei… zumindest wenn’s nach dir geht.“, antwortete Janxo und lachte. Hamrock stimmte mit ein.
„Da mach dir mal keine Sorgen mein Freund. Es Wird nach mir gehn!“, sagte Hamrock und Lachte weiter. „Wenn wir bei den Ställen sind besorgen wir dir erstmal ’nen Gaul.“
„Jetz’ bekomm ich sogar ’n Pferd von dir! Ha! Gut, dass ich mitkomme.“
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://schattenjaeger.forumieren.de
Ukium

avatar

Anzahl der Beiträge : 14
Anmeldedatum : 07.04.10
Alter : 30
Ort : Niederösterreich

BeitragThema: Re: Schattenjäger - Kapitel 3   Mi Apr 07, 2010 9:34 pm

Mehr Mehr Twisted Evil Muhahahahaha
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hamrock
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 66
Anmeldedatum : 29.03.10

BeitragThema: Re: Schattenjäger - Kapitel 3   Do Apr 08, 2010 6:01 pm

Und ein weiterer kurzer Teil. Um die spannung zu steigern lade ich ihn bereits jetzt hoch (deswegen ist er so kurz).

Das trappeln von Hufen drang durch die großen Hallen der Stadt. Eisenschmiede, die unterirdische Hauptstadt der Zwerge von Khaz Modan, schien wirklich das zu sein worauf ihr Name hinwies: Einie einzige, große Schmiede. Die Stadt war direkt in einen Berg gebaut worden. Rauch waberte an der Decke der dunklen Stadt und zog durch die Abzüge an der Decke langsam hinaus. Im Galopp ritt sie durch die dunklen Hallen in Richtung der großen Schmiede im Zentrum der Stadt. Das einzige was die Stadt erhellte waren die Fackeln an den Wänden und das Licht aus den Häusern, welche ebenfalls in den Berg hineingeschlagen worden waren. In der großen Schmiede war es Heller. Sie betrat nun den Inneren Ring der Stadt. An der Außenseite des Rings befanden sich Wohnhäuser und Geschäfte. In der Mitte des Rings befand sich die große Schmiede. Ein gewaltiger Amboss mit dem Wappen Eisenschmiedes, ein großer Hammer vor einem Schild, bildete das Zentrum. Rundherum befanden sich weitere kleinere Ambosse und allerhand Schmiedeutensilien. Ungefähr ein dutzend Zwerge und auch einige Menschen waren in diesem Bereich am Arbeiten. Links und rechts der Schmiede befand sich jeweils ein Loch in der Form eines Halbkreises. Riesige Maschinen beförderten Magma aus den Löchern nach oben und kippten sie wieder zurück, vermutlich um die Lava in Bewegung zu halten damit sie nicht erkaltete. Hitze erfüllte den Hallenartigen Stadtteil. Das laute plätschern und der Krach den die Schmiede verursachte wurde von den Wänden zurückgeworfen und war Ohrenbetäubend. Die schwarze Kapuze ins Gesicht gezogen ritt sie direkt am Rand des Lavasees entlang in Richtung Thronsaal. Die Hitze spürte sie nicht. Sie spürte schon keine Temperaturen mehr, weder Hitze noch Kälte. Sie erreichte das große offene Tor des Thronsaals. Sie zog an den Zügeln ihres Rosses. Ein lautes hohles wiehern ertönte als das Pferd zum stehen kam. Sie stieg ab. Kälte erfüllte urplötzlich den Bereich den sie betrat. Zwei Zwerge, ihrer Rüstung und des Wappenrocks zu Urteilen zur Leibgarde des Königs gehörend, sahen mit erstauntem Blick an. Ohne ein Wort zu sagen ging sie durch das große Tor. Ihr Schwarzer Mantel wehte trotz Windstille leicht.
„W… warum ist es hier auf einmal so Kalt?“, hörte sie eine der Wache noch sagen als sie den Thronsaal bereits betreten hatte. Der dunkle Raum war prachtvoll geschmückt mit Bildern von früheren Königen. Eine kurze Treppe führte zu dem großen steinernen Thron hinauf, auf dem Magni Bronzebart, König der Zwerge, mit einer Hand seinen Kopf stützend saß und über irgendetwas zu grübeln schien. Neben ihm ein Zwerg in einer hübsch geschmückten, blauen Robe. Am Rand des großen runden Raumes standen mindestens ein dutzend Wachen. Sie alle, einschließlich des Königs und seines Beraters, schienen die Kälte zu spüren die von ihr ausging und blickten sie an. Der König trug eine Silbern-rote Rüstung. Auf den Schulterplatten prangte das Wappen von Eisenschmiede. Auf dem Kopf trug er einen Silbernen Reif dessen Vorderseite von einem großen, roten, Diamanten geschmückt war. Ein langer, dichter, geflochtener Bart lief ihm von unter der Nase das Kinn hinunter. Der Bart reichte ihm sogar bis zu den Knien. Das Haupthaar war ihm schon fast ausgefallen. Nur noch am Rand liefen ihm Schulterlange haare die Schläfen hinunter. Der, für einen Zwerg recht große, Herrscher richtete sich zu voller Größe auf und blickte von seinem Thron zu ihr herab. „Wer seid ihr und wie kann ich euch helfen?“, Bronzebarts Stimme war tief und hart, dennoch hatte sie etwas Freundliches.
Sie hob ihren Kopf an und ein blaues leuchten, dessen Ursprung ihre Augen waren, drang aus ihrer Kapuze hervor.
Mit ihrer hohlen, widerhallenden Stimme antwortete sie dem Zwerg: „Ich bin hier um Euch zu warnen. Man nennt mich… Yashira!“
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://schattenjaeger.forumieren.de
Hamrock
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 66
Anmeldedatum : 29.03.10

BeitragThema: Re: Schattenjäger - Kapitel 3   Fr Apr 09, 2010 11:28 pm

Und noch ein bisschen weiter Very Happy

„Ahh!“, genüsslich Atmete Hamrock die geliebte Heimatluft von Eisenschmiede ein, „Oh geliebte Heimat wie sehr hab ich dich vermisst!“
„Riecht… angesengt.“, Janxo war vom Duft Eisenschmiedes nicht halb so begeistert wie Hamrock, doch jener lies sich davon nicht stören und lachte stattdessen laut auf. „Das ist mal wieder typisch für dich. Ha! Nun gut lass uns unseren Auftrag nicht vergessen. He Kumpel!“, Hamrock wandte sich einer der Wachen zu, „Habt ihr eine in Schwarz vermummte, ziemlich große Frau gesehen?“
Die Wache überlegte kurz. „Jo das hab ich. Schnurstracks zum Thronsaal geritten, keine Ahnung was die da will. Aber keine Sorge der Thronsaal is’ besser bewacht als die Insel Alcaz!“
„Hab Dank! Komm Janx vielleicht erwischen wir sie noch!“
Hamrock trieb Lichtschein zum Galopp an und ritt in Richtung Thronsaal, Janxo auf seinem neuen schwarzen Gaul folgte. Sie ritten vorbei an den Großen Lavabecken und kamen direkt vorm Thronsaal zum halten, Hamrock vernahm Stimmen die aus dem Thronsaal kamen. Hamrock und Janxo stiegen ab und bewegten sich schnellen Schrittes durch das große Tor. „Heh! Ihr könnt nicht einfach…!“, die Wache hielt inne als sie Hamrocks Hammer sah, der ihn als Paladin identifizierte und lies ihn und Janxo passieren.
„ … und wenn wir nichts unternehmen wird sie sich erneut erheben!“, die Art wie die Stimme klang, so hohl, so widerhallend als wäre sie ihr eigenes Echo, kam Hamrock bekannt vor. Sie betraten den Thronsaal und Kälte breitete sich um sie herum aus.
König Magni Bronzebart stand vor seinem Thron und blickte aufmerksam auf eine in schwarz Vermummte Gestalt hinab.
„Eine Todesritterin, wie ich vermutet hatte.“, sprach Hamrock leise in sich hinein. „Wer wird sich erneut erheben?“, fiel Hamrock der Todesritterin ins Wort. Alle Anwesenden im Raum blickten jetzt Hamrock an. Hamrock trat neben die Todesritterin und verbeugte sich vor seinem König.
„Hamrock! Alter Freund!“, Magni Bronzebart schritt die Treppe von seinem Thron hinunter und umarmte seinen alten Kameraden. „Wie lange haben wir uns nicht gesehen? 4, 5 Jahre?“
„6 Mein Freund.“
„Viel zu lang!“
„Ich unterbreche diese rührselige Wiedervereinigung ja nur ungern aber es gibt im Moment wichtigeres zu klären.“, fiel die Todesritterin ihnen ins Gespräch. Hamrock blickte an ihr hinunter und was er dort, wo eigentlich die Füße sitzen sollten, sah, bestätigte seinen Verdacht. Die Hufe sagten ihm, dass sie eine Draenei war.
„Falls das was ihr erzählt überhaupt wahr sein sollte.“, grummelte Bronzebart in sich hinein, „Hamrock! Das hier ist Yashira von den Rittern der schwarzen Klinge.“
Hamrock nickte zum Gruß, die Todesritterin erwiderte den Gruß. „Seid gegrüßt, Paladin.“
„Sie behauptet die Geißel würde sich erneut formieren.“, fuhr der Zwergenkönig fort, „Wenn ihr mich fragt, eine Unmöglichkeit. Der Lichkönig ist Tod, es gibt nichts was die Geißel noch am Leben halten könnte.“
Als sie das Wort Geißel hörten weiteten sich Hamrocks und Janxos Augen.
„Was? Die Geißel?! Das ist in der Tat unmöglich!“, rief Janxo.
„Seid nicht so ignorant! Ihr müsst weiter denken als nur bis zum Lichkönig! Er selbst war nur eine weitere Marionette von Sargeras, so wie Kil’jaeden und Archimonde! Nun da Arthas tot ist hat Sargeras auff Azeroth wieder freie Hand und hat einen seiner Dämonenschergen geschickt um die Geißel wieder aufzubauen und zu kontrollieren!“, Yashira schien die Sache wirklich ernst zu nehmen.
„Vielleicht sollten wir der Sache wirklich auf den Grund geh’n.“, warf Hamrock ein. „Wenn die Geißel sich wirklich wieder aufbaut dürfen wir das nicht auf die leichte Schulter nehmen, dafür haben Fordring und seine Männer nicht gekämpft! Macht nicht den gleichen Fehler wie beim ersten Aufstieg der Geißel, als ihr Medivhs Warnungen ignoriertet!“
Bronzebart überlegte einige Sekunden. Nachdenklich strich er sich durch den Bart. Während der König überlegte flüsterte Janxo Hamrock zu: „Bist du sicher, dass wir dem glauben schenken können?“
„Wir dürfen kein Risiko eingehen.“, antwortete Hamrock.
Bronzebart wendete sich Yashira zu. „Wo sagtet ihr noch gleich, sammle sich die Geißel?“
„Unseren Vermutungen zufolge baut die Geißel gemeinsam mit den Überresten der Brennenden Legion in der flüsternden Schlucht in Winterquell und in der Faulenden Narbe der Verwüsteten Lande neue Stützpunkte auf. Prophet Velen von der Exodar hat bereits einige seiner Leute nach Winterquell geschickt um sich die Sache in der flüsternden Schlucht näher anzusehen. Und…“
„Und wir sollen in die Verwüsteten Lande.“, vervollständigte Janxo den Satz.
„Richtig.“
„Nun ich kann nicht viele meiner Leute entbehren, wir brauchen jeden einzelnen Mann im Alteractal.“
„Wir übernehmen das.“, Hamrock deutete auf sich und Janxo.
„Woh, Ham wart’ ma’ da hab’ ich wohl auch noch was mitzureden oder?“, fiel Janxo ihm ins Wort, „Also… wir übernehmen das!“
„Ich werde euch begleiten.“, bestimmte die Todesritterin.
„Na dann ist ja alles klar. Ich werde sehen ob ich vielleicht doch ein paar Männer entbehren kann. Ihr habt doch sicher nichts dagegen einzuwenden einen Happen zu euch zu nehmen?“
„Na endlich! Ich wart’ schon viel zu lange auf was Ordentliches zu Futtern!“
Hamrock und Magni lachten laut auf.
„Heraldin, lasst den Tisch für unsere Gäste decken!“, befahl Magni, an den Zwerg in der blauen Robe gewand welcher sich sofort in einen anderen Raum aufmachte.
Yashira war währenddessen bereits auf dem Weg aus dem Thronsaal hinaus.
„Werdet ihr nicht mit uns Essen? Ihr müsst doch hungrig sein.“, rief Hamrock ihr hinterher. Das zögern der Todesritterin lies darauf schließen, dass sie nach einer Ausrede suchte, anscheinend erfolglos denn sie Stimmte nun doch zu.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://schattenjaeger.forumieren.de
Jan

avatar

Anzahl der Beiträge : 16
Anmeldedatum : 29.03.10
Alter : 22
Ort : Berlin-Zehlendorf

BeitragThema: Re: Schattenjäger - Kapitel 3   Sa Apr 10, 2010 12:11 am

SPANNUNG!!! O.O SCHREIB WEITER!!! ODER MUSS ICH DICH ERPRESSEN DAMIT DU WEITERSCHREIBST?!? Very Happy
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Hamrock
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 66
Anmeldedatum : 29.03.10

BeitragThema: Re: Schattenjäger - Kapitel 3   So Apr 11, 2010 10:08 pm

Hier Kapitel 3 Komplett. (ist nicht mehr viel dazu gekommen.)

Kapitel 3

Die Gefahr war gebannt. Nordhain war wieder sicher. Dank Hamrocks persönlichen ruf nach Verstärkung wurden 50 Soldaten dorthin gesandt wodurch es ein leichtes war die Defias endgültig aus Nordhain zu vertreiben. Hamrock wurde nicht mehr gebraucht, bis er sich wieder für eine Aufgabe melden würde. Doch er hatte im Moment seine eigenen Interessen. Die Frau in schwarz schwirrte ihm immer noch im Kopf herum. Irgendwas war ihm bei ihr nicht geheuer. Was wollte eine derart vermummte Person in der Hauptstadt der Allianz, wer war sie und vor allem: was hat sie dort getan?
Er hatte in den letzten Tagen einige Nachforschungen angestellt. Einige der Stadtwachen hatten ihm verraten, dass eine in schwarz vermummte Person auf dem Weg zum Schloss gewesen sei, also hatte er seine Beziehungen ein wenig spielen lassen und fand heraus, dass die Frau dem König gegenüber eine Warnung aussprach. Angeblich gab es eine neue Gefahr die im Anmarsch sei. Was diese Gefahr genau darstellte fand Hamrock nicht heraus, nur, dass der König der Warnung keinen Glauben schenkte, die Horde würde schon genug Probleme machen.
Hamrock erinnerte diese ganze Geschichte sehr an die Zeit als die Geißel anfing sich auszubreiten. Damals hatte Medivh jeden großen Führer der Königreiche gewarnt. Und auch damals schenkte man den Warnungen keinen glauben. Als hätte man daraus nichts gelernt, dachte Hamrock während er auf dem Weg zu einem alten Freund war.
Es regnete, als er in komplett angelegter Rüstung durch die Altstadt schritt, zu fuß. Der Regen störte ihn nicht, schließlich hatte er schon in einem Blizzard gekämpft als die Orcs über Dun Morogh herfielen.
An einem ziemlich heruntergekommenen Haus blieb er stehen. Die Fensterscheiben waren fast alle zertrümmert, die Wände fingen an zu bröckeln. Vorsichtig klopfte er an die alte Holztür, in der Angst sie könnte zusammenfallen. Hinter der Tür vernahm er ein rumpeln und das klappern von Metall. Zur Sicherheit nahm er seinen Hammer in die Hand. Knirschend öffnete sich die Tür einen spalt. Hamrock erkannte ein Auge das durch den schlitz lugte. „Man Ham, hast du mich erschreckt.“ Janxo öffnete die Tür ganz und Hamrock trat ein. Vor ihm stand ein in einer hektisch angelegten, halben Rüstung steckender Janxo, mit einem Schwert in der Hand.
„Entschuldige diesen Aufzug. Die haben vor kurzem angefangen Häuser auszurauben und die Stadtwache kriegt’s nicht in den Griff.“, sagte Janxo und warf sein Schwert auf den Boden.
„Du hast das alte Klappergestell also immer noch.“, Hamrock meinte Janxos Rüstung.
„Klar hab ich das gute Stück noch. Hat mir im Kampf gegen die Brennende Legion gut gedient.“
Hamrock seufzte. „Das waren noch Zeiten.“, warf er ein. „Hat echt spaß gemacht sich in der Schlacht gemeinsam mit dir durch hunderte von Dämonen zu Prügeln.“, sagte er und musste lachen.
„Oh ja, das hat es.“, stimmte Janxo ihm zu.
In Erinnerungen versunken sah sich Hamrock in Janxos Wohnung um. Der Raum war so gut wie leer. Ein zusammengekrachter Tisch stand in seiner Mitte, zwei klapprige Stühle daneben. An der hinteren Seite befand sich ein alter Kamin der so aussah, als wäre er lange nicht mehr benutzt worden. In einer Ecke des Raumes lagen die restlichen Teile von Janxos alter Rüstung zu denen Janxos gerade jene warf die er trug.
Dann fiel Hamrock ein weswegen er eigentlich gekommen war. „Weswegen ich eigentlich hier bin“, begann Hamrock, „Ich bin da so ’ner Sache auf der Spur und werd’ wohl einige Zeit unterwegs sein.“
„Du willst doch wohl nich’ der Frau hinterher von der du mir erzählt hast?“, warf Janxo ein.
„Genau das hab ich vor. Hab’ einiges über die ’rausgefunden, verbreitet Gerüchte über irgendeine angebliche neue Gefahr. Dem will ich auf den Grund gehen. Aber alleine kann ich das nicht machen und deswegen will ich, dass du mitkommst. Na wie wär’s Kumpel? Leg dir das verstaubte Klappergestell wieder an und komm mit mir.“
Janxo sah Hamrock überrascht an. Dann fing er an zu Lachen. „Liebend gern mein Freund! Endlich komm’ ich mal raus aus diesem Drecksloch! Und wer weiß… vielleicht is’ ja auch ein bisschen Action für mich drin.“
„So kenn ich dich!“
Nur wenige Minuten später waren sie bereits auf dem Weg und verließen die Altstadt. Sie gingen in Richtung der Ställe im Zwergendistrikt, wo Hamrock Lichtschein gelassen hatte. Immer noch prasselte der Regen auf ihre Rüstungen.
„Hast du eigentlich noch ‘n Pferd?“, fragte er Janxo.
„Schon lang nicht mehr. Hab’s verkauft um über die Runden zu kommen.“
„Und um dich mit Alk einzudecken schätze ich.“
„Jep. Aber die Zeiten sind jetzt endgültig vorbei… zumindest wenn’s nach dir geht.“, antwortete Janxo und lachte. Hamrock stimmte mit ein.
„Da mach dir mal keine Sorgen mein Freund. Es Wird nach mir gehn!“, sagte Hamrock und Lachte weiter. „Wenn wir bei den Ställen sind besorgen wir dir erstmal ’nen Gaul.“
„Jetz’ bekomm ich sogar ‘n Pferd von dir! Ha! Gut, dass ich mitkomme.“

Das trappeln von Hufen drang durch die großen Hallen der Stadt. Eisenschmiede, die unterirdische Hauptstadt der Zwerge von Khaz Modan, schien wirklich das zu sein worauf ihr Name hinwies: Einie einzige, große Schmiede. Die Stadt war direkt in einen Berg gebaut worden. Rauch waberte an der Decke der dunklen Stadt und zog durch die Abzüge an der Decke langsam hinaus. Im Galopp ritt sie durch die dunklen Hallen in Richtung der großen Schmiede im Zentrum der Stadt. Das einzige was die Stadt erhellte waren die Fackeln an den Wänden und das Licht aus den Häusern, welche ebenfalls in den Berg hineingeschlagen worden waren. In der großen Schmiede war es Heller. Sie betrat nun den Inneren Ring der Stadt. An der Außenseite des Rings befanden sich Wohnhäuser und Geschäfte. In der Mitte des Rings befand sich die große Schmiede. Ein gewaltiger Amboss mit dem Wappen Eisenschmiedes, ein großer Hammer vor einem Schild, bildete das Zentrum. Rundherum befanden sich weitere kleinere Ambosse und allerhand Schmiedeutensilien. Ungefähr ein dutzend Zwerge und auch einige Menschen waren in diesem Bereich am Arbeiten. Links und rechts der Schmiede befand sich jeweils ein Loch in der Form eines Halbkreises. Riesige Maschinen beförderten Magma aus den Löchern nach oben und kippten sie wieder zurück, vermutlich um die Lava in Bewegung zu halten damit sie nicht erkaltete. Hitze erfüllte den Hallenartigen Stadtteil. Das laute plätschern und der Krach den die Schmiede verursachte wurde von den Wänden zurückgeworfen und war Ohrenbetäubend. Die schwarze Kapuze ins Gesicht gezogen ritt sie direkt am Rand des Lavasees entlang in Richtung Thronsaal. Die Hitze spürte sie nicht. Sie spürte schon keine Temperaturen mehr, weder Hitze noch Kälte. Sie erreichte das große offene Tor des Thronsaals. Sie zog an den Zügeln ihres Rosses. Ein lautes hohles wiehern ertönte als das Pferd zum stehen kam. Sie stieg ab. Kälte erfüllte urplötzlich den Bereich den sie betrat. Zwei Zwerge, ihrer Rüstung und des Wappenrocks zu Urteilen zur Leibgarde des Königs gehörend, sahen mit erstauntem Blick an. Ohne ein Wort zu sagen ging sie durch das große Tor. Ihr Schwarzer Mantel wehte trotz Windstille leicht.
„W… warum ist es hier auf einmal so Kalt?“, hörte sie eine der Wache noch sagen als sie den Thronsaal bereits betreten hatte. Der dunkle Raum war prachtvoll geschmückt mit Bildern von früheren Königen. Eine kurze Treppe führte zu dem großen steinernen Thron hinauf, auf dem Magni Bronzebart, König der Zwerge, mit einer Hand seinen Kopf stützend saß und über irgendetwas zu grübeln schien. Neben ihm ein Zwerg in einer hübsch geschmückten, blauen Robe. Am Rand des großen runden Raumes standen mindestens ein dutzend Wachen. Sie alle, einschließlich des Königs und seines Beraters, schienen die Kälte zu spüren die von ihr ausging und blickten sie an. Der König trug eine Silbern-rote Rüstung. Auf den Schulterplatten prangte das Wappen von Eisenschmiede. Auf dem Kopf trug er einen Silbernen Reif dessen Vorderseite von einem großen, roten, Diamanten geschmückt war. Ein langer, dichter, geflochtener Bart lief ihm von unter der Nase das Kinn hinunter. Der Bart reichte ihm sogar bis zu den Knien. Das Haupthaar war ihm schon fast ausgefallen. Nur noch am Rand liefen ihm Schulterlange haare die Schläfen hinunter. Der, für einen Zwerg recht große, Herrscher richtete sich zu voller Größe auf und blickte von seinem Thron zu ihr herab. „Wer seid ihr und wie kann ich euch helfen?“, Bronzebarts Stimme war tief und hart, dennoch hatte sie etwas Freundliches.
Sie hob ihren Kopf an und ein blaues leuchten, dessen Ursprung ihre Augen waren, drang aus ihrer Kapuze hervor.
Mit ihrer hohlen, widerhallenden Stimme antwortete sie dem Zwerg: „Ich bin hier um Euch zu warnen. Man nennt mich… Yashira!“

„Ahh!“, genüsslich Atmete Hamrock die geliebte Heimatluft von Eisenschmiede ein, „Oh geliebte Heimat wie sehr hab ich dich vermisst!“
„Riecht… angesengt.“, Janxo war vom Duft Eisenschmiedes nicht halb so begeistert wie Hamrock, doch jener lies sich davon nicht stören und lachte stattdessen laut auf. „Das ist mal wieder typisch für dich. Ha! Nun gut lass uns unseren Auftrag nicht vergessen. He Kumpel!“, Hamrock wandte sich einer der Wachen zu, „Habt ihr eine in Schwarz vermummte, ziemlich große Frau gesehen?“
Die Wache überlegte kurz. „Jo das hab ich. Schnurstracks zum Thronsaal geritten, keine Ahnung was die da will. Aber keine Sorge der Thronsaal is’ besser bewacht als die Insel Alcaz!“
„Hab Dank! Komm Janx vielleicht erwischen wir sie noch!“
Hamrock trieb Lichtschein zum Galopp an und ritt in Richtung Thronsaal, Janxo auf seinem neuen schwarzen Gaul folgte. Sie ritten vorbei an den Großen Lavabecken und kamen direkt vorm Thronsaal zum halten, Hamrock vernahm Stimmen die aus dem Thronsaal kamen. Hamrock und Janxo stiegen ab und bewegten sich schnellen Schrittes durch das große Tor. „Heh! Ihr könnt nicht einfach…!“, die Wache hielt inne als sie Hamrocks Hammer sah, der ihn als Paladin identifizierte und lies ihn und Janxo passieren.
„ … und wenn wir nichts unternehmen wird sie sich erneut erheben!“, die Art wie die Stimme klang, so hohl, so widerhallend als wäre sie ihr eigenes Echo, kam Hamrock bekannt vor. Sie betraten den Thronsaal und Kälte breitete sich um sie herum aus.
König Magni Bronzebart stand vor seinem Thron und blickte aufmerksam auf eine in schwarz Vermummte Gestalt hinab.
„Eine Todesritterin, wie ich vermutet hatte.“, sprach Hamrock leise in sich hinein. „Wer wird sich erneut erheben?“, fiel Hamrock der Todesritterin ins Wort. Alle Anwesenden im Raum blickten jetzt Hamrock an. Hamrock trat neben die Todesritterin und verbeugte sich vor seinem König.
„Hamrock! Alter Freund!“, Magni Bronzebart schritt die Treppe von seinem Thron hinunter und umarmte seinen alten Kameraden. „Wie lange haben wir uns nicht gesehen? 4, 5 Jahre?“
„6 Mein Freund.“
„Viel zu lang!“
„Ich unterbreche diese rührselige Wiedervereinigung ja nur ungern aber es gibt im Moment wichtigeres zu klären.“, fiel die Todesritterin ihnen ins Gespräch. Hamrock blickte an ihr hinunter und was er dort, wo eigentlich die Füße sitzen sollten, sah, bestätigte seinen Verdacht. Die Hufe sagten ihm, dass sie eine Draenei war.
„Falls das was ihr erzählt überhaupt wahr sein sollte.“, grummelte Bronzebart in sich hinein, „Hamrock! Das hier ist Yashira von den Rittern der schwarzen Klinge.“
Hamrock nickte zum Gruß, die Todesritterin erwiderte den Gruß. „Seid gegrüßt, Paladin.“
„Sie behauptet die Geißel würde sich erneut formieren.“, fuhr der Zwergenkönig fort, „Wenn ihr mich fragt, eine Unmöglichkeit. Der Lichkönig ist Tod, es gibt nichts was die Geißel noch am Leben halten könnte.“
Als sie das Wort Geißel hörten weiteten sich Hamrocks und Janxos Augen.
„Was? Die Geißel?! Das ist in der Tat unmöglich!“, rief Janxo.
„Seid nicht so ignorant! Ihr müsst weiter denken als nur bis zum Lichkönig! Er selbst war nur eine weitere Marionette von Sargeras, so wie Kil’jaeden und Archimonde! Nun da Arthas tot ist hat Sargeras auff Azeroth wieder freie Hand und hat einen seiner Dämonenschergen geschickt um die Geißel wieder aufzubauen und zu kontrollieren!“, Yashira schien die Sache wirklich ernst zu nehmen.
„Vielleicht sollten wir der Sache wirklich auf den Grund geh’n.“, warf Hamrock ein. „Wenn die Geißel sich wirklich wieder aufbaut dürfen wir das nicht auf die leichte Schulter nehmen, dafür haben Fordring und seine Männer nicht gekämpft! Macht nicht den gleichen Fehler wie beim ersten Aufstieg der Geißel, als ihr Medivhs Warnungen ignoriertet!“
Bronzebart überlegte einige Sekunden. Nachdenklich strich er sich durch den Bart. Während der König überlegte flüsterte Janxo Hamrock zu: „Bist du sicher, dass wir dem glauben schenken können?“
„Wir dürfen kein Risiko eingehen.“, antwortete Hamrock.
Bronzebart wendete sich Yashira zu. „Wo sagtet ihr noch gleich, sammle sich die Geißel?“
„Unseren Vermutungen zufolge baut die Geißel gemeinsam mit den Überresten der Brennenden Legion in der flüsternden Schlucht in Winterquell und in der Faulenden Narbe der Verwüsteten Lande neue Stützpunkte auf. Prophet Velen von der Exodar hat bereits einige seiner Leute nach Winterquell geschickt um sich die Sache in der flüsternden Schlucht näher anzusehen. Und…“
„Und wir sollen in die Verwüsteten Lande.“, vervollständigte Janxo den Satz.
„Richtig.“
„Nun ich kann nicht viele meiner Leute entbehren, wir brauchen jeden einzelnen Mann im Alteractal.“
„Wir übernehmen das.“, Hamrock deutete auf sich und Janxo.
„Woh, Ham wart’ ma’ da hab’ ich wohl auch noch was mitzureden oder?“, fiel Janxo ihm ins Wort, „Also… wir übernehmen das!“
„Ich werde euch begleiten.“, bestimmte die Todesritterin.
„Na dann ist ja alles klar. Ich werde sehen ob ich vielleicht doch ein paar Männer entbehren kann. Ihr habt doch sicher nichts dagegen einzuwenden einen Happen zu euch zu nehmen?“
„Na endlich! Ich wart’ schon viel zu lange auf was Ordentliches zu Futtern!“
Hamrock und Magni lachten laut auf.
„Heraldin, lasst den Tisch für unsere Gäste decken!“, befahl Magni, an den Zwerg in der blauen Robe gewand welcher sich sofort in einen anderen Raum aufmachte.
Yashira war währenddessen bereits auf dem Weg aus dem Thronsaal hinaus.
„Werdet ihr nicht mit uns Essen? Ihr müsst doch hungrig sein.“, rief Hamrock ihr hinterher. Das zögern der Todesritterin lies darauf schließen, dass sie nach einer Ausrede suchte, anscheinend erfolglos denn sie Stimmte nun doch zu.
Während des Essens sprachen vor allem Hamrock und Janxo über alte Zeiten während Yashira nur ruhig daneben saß und aß. Doch hinter ihrer dunklen Fassade sah man ihr an wie sie das Essen genoss und, dass sie glücklich schien endlich wieder etwas Ordentliches zu Essen zu bekommen.
König Bronzebart wohnte dem Mahl nicht bei, er kümmerte sich darum eine kleine Eskorte für die 3 Abenteurer zusammenzustellen.
Nach dem Essen warteten Hamrock, Janxo und Yashira vor den Toren Eisenschmiedes und warteten auf die Eskorte.
Während Yashira eher abseits von den anderen beiden an einer Wand lehnte, standen Janxo und Hamrock am Rande der großen Bergklippe und blickten über die gefrorenen Weiten Dun Moroghs.
Hamrock liebte diesen Anblick, er liebte diesen Ort, seine Heimat. Es war ein klarer sonniger Tag an dem man weit hinausschauen konnte. Eine fast schaurige Ruhe lag über dem Land, nicht einmal der sonst so raue Wind wehte. Hamrock blickte in Richtung seines Heimatdorfes Kharanos. Er konnte erkennen wie Zwerge sich auf dem Marktplatz tummelten.
„Bin lang nicht mehr hier gewesen.“, merkte Janxo an, „Das letzte mal im Krieg gegen die Orcs.“
„Joup. Kaum zu glauben das sich das Land davon erholt hat.“
„Von mir oder von den Orcs?“, fragte Janxo mit einem Grinsen.
Hamrock musste lachen. „Wohl von beidem mein Freund.“
„Wenn ich euch unterbrechen dürfte, die Eskorte ist da.“
Hamrock und Janxo wendeten sind von Dun Moroghs Panorama ab und drehten sich um. Vor ihnen stand die Todesritterin gemeinsam mit 3 stark gerüsteten Zwergen. Die Zwerge Salutierten. „Ich bin Brock Felsberster.“, stellte sich der in der Mitte stehende Zwerg mit rauer, Zwergentypischer Stimme vor. „Das sind Groban und Rorin Stahlaxt. König Magni schickt uns als Eskorte auf eurer Reise. Wir sind uns der Gefahren bewusst und bereit uns dem zu Stellen.“
„Ihr kommt mir bekannt vor Brock, habt ihr im zweiten Krieg gekämpft?“, fragte Hamrock der sich sicher war das Gesicht des Zwerges bereits einmal gesehen zu haben.
„Ja. Ich kämpfte an eurer Seite in der Schlacht bei Kharanos.“
„Freut mich ’n alten Kameraden wieder zu treffen. Eure Gesichter sind mir allerdings unbekannt, Groban und Rorin.“
Brock übernahm das Reden für die Beiden. „Die Beiden sind erst vor kurzem der Armee beigetreten. Sie sind zwei Junge aber fähige, zähe Soldaten.“
Die beiden Brüder schienen geschmeichelt.
„Genug der Vorstellung, wir sollten aufbrechen, die Zeit drängt.“, unterbrach Yashira.
„Sie hat Recht.“, stimmte ihr Janxo zu, „Lasst uns Aufbrechen.“
„Gut. In die Sattel!“
Hamrock, Yashira und Janxo stiegen auf ihre Rösser, die Zwerge bestiegen 3 große, gepanzerte Kriegswidder.
„Also dann, auf in die Verwüsteten Lande!“
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://schattenjaeger.forumieren.de
Garza

avatar

Anzahl der Beiträge : 2
Anmeldedatum : 01.04.10
Alter : 34
Ort : Koblenz

BeitragThema: Re: Schattenjäger - Kapitel 3   Mo Apr 12, 2010 10:14 am

Oh mann das ist ja richtig spannend Shocked Shocked Shocked

Nur weiter bin gespannt wie es weiter geht lol! lol!
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Daniella

avatar

Anzahl der Beiträge : 26
Anmeldedatum : 02.04.10
Alter : 46
Ort : Oelsnitz/i.V.

BeitragThema: Re: Schattenjäger - Kapitel 3   Di Apr 13, 2010 4:00 pm

cheers cheers cheers cheers cheers cheers cheers cheers
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Schattenjäger - Kapitel 3   

Nach oben Nach unten
 
Schattenjäger - Kapitel 3
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Kapitel 14 - 'beyond words'
» Kapitel 08 - "the powers that be"

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Schattenjäger :: Schattenjäger "Buch"-
Gehe zu: